Sichtbarkeit und Suche

Google Search Console 2026: Wie sichtbar ist Ihre Website in KI- und Bildersuchen?

Was zeigen die neuen Search-Console-Berichte wirklich? Trennen Sie KI-Impressionen, Suchklicks und multimodale Eingaben und verbinden Sie die Auswertung mit relevanten Anfragen.

Unternehmen analysiert Sichtbarkeit in Google KI-Suche und multimodaler Bildersuche

Google-Sichtbarkeit bedeutet 2026 nicht mehr nur klassische Suchergebnisse. Nutzer können Antworten über AI Overviews und AI Mode erhalten, mit einem Foto suchen oder ein vorhandenes Bild als Ausgangspunkt verwenden. Google hat deshalb auch die Search Console erweitert: Websitebetreiber können inzwischen generative KI-Sichtbarkeit und neue multimodale Suchwege differenzierter analysieren. Entscheidend ist jedoch, diese Daten richtig zu interpretieren und nicht jede neue Kennzahl isoliert zu optimieren.

1. Was hat sich 2026 in der Search Console verändert?

Google hat die Auswertung moderner Sucherlebnisse in der Search Console deutlich erweitert.

Seit 2026 stehen insbesondere zwei Entwicklungen im Mittelpunkt:

  • separate Leistungsinformationen zu generativen KI-Funktionen in der Google Suche und
  • zusätzliche Daten zu multimodalen Suchanfragen.

Damit lässt sich die Frage „Wie sichtbar ist unsere Website bei Google?“ differenzierter beantworten als nur über die klassischen Suchanfragen und Positionen.

Warum ist das für Unternehmen relevant?

Ein potenzieller Kunde muss heute nicht zwingend eine klassische Textsuche eingeben und anschließend auf ein gewöhnliches Suchergebnis klicken.

Er kann beispielsweise:

  • eine komplexe Frage in einer generativen Suchfunktion stellen,
  • ein Produkt oder Objekt fotografieren,
  • einen Bildausschnitt markieren,
  • ein vorhandenes Bild hochladen oder
  • eine visuelle Suche mit zusätzlichen Fragen kombinieren.

Für Unternehmen entstehen damit zusätzliche Wege, über die Inhalte entdeckt werden können.

2. Was zeigt der Bericht für generative KI?

Der Search-Console-Bericht zu generativen KI-Funktionen zeigt Impressionen für AI Overviews und AI Mode. Laut Google ist er seit dem 31. August 2026 weltweit ausgerollt; bei zu wenigen KI-Impressionen kann er für eine Website dennoch fehlen.

Dazu gehören insbesondere Funktionen wie AI Overviews und AI Mode.

Der separate KI-Bericht weist keine eigenen Klickzahlen, CTR oder Durchschnittspositionen aus. Suchklicks werden im Leistungsbericht „Suchergebnisse“ betrachtet; dessen Web-Daten umfassen auch generative Suchfunktionen. Die Berichte sind daher keine voneinander unabhängigen Kanäle, deren Werte einfach addiert werden dürfen.

Was lässt sich damit untersuchen?

Unternehmen können beispielsweise beobachten:

  • wie sich die Sichtbarkeit in generativen Sucherlebnissen entwickelt,
  • welche Seiten dort sichtbar werden,
  • wie sich die KI-Impressionen entwickeln,
  • ob andere Inhalte sichtbar werden als in der klassischen Suche und
  • wie sich Veränderungen über längere Zeiträume entwickeln.

Nicht aus einer einzelnen Impression zu viel ableiten

Generative Antworten können sich abhängig von Frage, Kontext und Sucherlebnis unterscheiden.

Ein einzelner Test ist deshalb keine zuverlässige Messmethode für die gesamte KI-Sichtbarkeit eines Unternehmens.

Search-Console-Daten sind besonders interessant, weil sie tatsächliche Google-Sichtbarkeit aggregiert über einen Zeitraum betrachten können.

3. Was bedeutet multimodale Suche?

Bei einer multimodalen Suche besteht die Suchanfrage nicht zwingend nur aus eingegebenem Text.

Google kann beispielsweise ein Bild oder eine Kameraaufnahme als Ausgangspunkt für die Suche verwenden.

Google kündigte diese Erweiterung am 24. September 2026 an. Der Filter „Web: multimodal“ unterscheidet bildbasierte Eingaben von textbasierten Web-Suchanfragen. Er steht im Leistungsbericht „Suchergebnisse“ und im Bericht zu generativen KI-Funktionen zur Verfügung.

Das ist nicht dasselbe wie der Suchtyp „Bild“ für Google Bilder: Bei multimodaler Web-Suche ist das Bild Teil der Eingabe, nicht zwangsläufig die Art des angezeigten Ergebnisses.

Welche Suchwege gehören dazu?

Google nennt unter anderem:

  • Google Lens,
  • Circle to Search auf Android,
  • in die Google Suche hochgeladene Bilder und
  • die Chrome-Funktion zur Suche anhand eines Bildes.

Wenn eine Website über solche Suchanfragen Sichtbarkeit erhält, können entsprechende Daten über den multimodalen Suchfilter in den Performance-Berichten analysiert werden.

Ein praktisches Beispiel

Ein Nutzer kennt die genaue Bezeichnung eines Produkts nicht.

Statt eine Beschreibung einzutippen, fotografiert er das Objekt.

Die Suchmaschine versucht anschließend, das Objekt zu erkennen und passende Informationen, Produkte oder Webseiten bereitzustellen.

Damit können visuelle Inhalte stärker Teil des eigentlichen Suchprozesses werden.

4. Welche Kennzahlen sollten Unternehmen vergleichen?

Die neuen Berichte sollten nicht isoliert betrachtet werden.

Sinnvoller ist ein Vergleich verschiedener Suchwege.

Suchsichtbarkeit differenziert analysieren
Bereich Was analysiert wird Typische Fragestellung
Web-Suche insgesamt Suchanfragen, Seiten, Impressionen, Klicks und weitere Leistungsdaten Über welche Web-Suchanfragen wird die Website gefunden? Generative Funktionen sind in den Web-Daten enthalten.
Generative KI-Suche Impressionen in AI Overviews und AI Mode, keine separat ausgewiesenen Klicks Welche Inhalte werden in generativen Sucherlebnissen sichtbar?
Multimodale Suche Suchvorgänge mit Bildern und visuellen Eingaben Werden Produkte, Bilder oder Inhalte über visuelle Suchwege entdeckt?

Die genaue Relevanz unterscheidet sich nach Geschäftsmodell.

Für einen Anbieter stark visueller Produkte kann multimodale Suche wichtiger werden als für ein Beratungsunternehmen mit überwiegend abstrakten Dienstleistungen.

5. Wie lassen sich die neuen Daten richtig interpretieren?

Neue Berichte führen schnell zu neuen Kennzahlen. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Kennzahl sofort ein neues Optimierungsziel sein sollte.

Erstens: Entwicklung statt Einzelwert betrachten

Ein einzelner Tag oder eine einzelne Woche kann durch geringe Datenmengen oder verändertes Suchverhalten stark schwanken.

Interessanter sind Trends über ausreichend lange Vergleichszeiträume.

Zweitens: Seiten vergleichen

Wenn bestimmte Inhalte häufiger in generativen oder multimodalen Sucherlebnissen sichtbar werden, sollte untersucht werden, was diese Seiten von anderen unterscheidet.

Drittens: Sichtbarkeit nicht mit Geschäftserfolg verwechseln

Mehr Impressionen sind zunächst mehr Sichtbarkeit.

Sie bedeuten nicht automatisch mehr qualifizierte Anfragen oder Umsatz.

Deshalb sollte die Search-Console-Auswertung nach Möglichkeit mit Website- und Vertriebsdaten verbunden werden.

Viertens: Suchwege nicht künstlich gegeneinander ausspielen

Ein Nutzer kann ein Unternehmen zunächst über eine KI-Antwort entdecken und später über eine klassische Markensuche erneut aufrufen.

Die Customer Journey lässt sich deshalb nicht immer vollständig einer einzelnen Suchdarstellung zuordnen.

6. Was bedeutet die Entwicklung für Bilder auf Websites?

Wenn Nutzer zunehmend visuell suchen können, sind Bilder nicht mehr nur Dekoration.

Sie können selbst zu einem Bestandteil der Auffindbarkeit werden.

Gute Bilder sollten einen Informationswert haben

Je nach Unternehmen können beispielsweise sinnvoll sein:

  • eigene Produktbilder,
  • unterschiedliche Ansichten eines Produkts,
  • Detailaufnahmen,
  • Anwendungsbeispiele,
  • Projekt- oder Referenzbilder,
  • verständliche technische Abbildungen.

Ein austauschbares dekoratives Stockfoto liefert häufig weniger spezifische Information über das tatsächliche Angebot.

Technische Grundlagen bleiben wichtig

Bilder sollten technisch sauber in die Website eingebunden sein.

Dazu gehören unter anderem sinnvolle Dateiformate und Dateigrößen, passende Einbettung in den Seitenkontext sowie aussagekräftige Alternativtexte dort, wo sie für die Beschreibung des Bildinhalts erforderlich und sinnvoll sind.

Der sichtbare Seiteninhalt rund um das Bild hilft ebenfalls dabei, dessen Kontext verständlich zu machen.

Nicht jedes Unternehmen braucht plötzlich hunderte Bilder

Die neue Messmöglichkeit ist kein Grund, Seiten mit beliebigen Bildern zu füllen.

Entscheidend ist, ob visuelle Inhalte dem Nutzer helfen, Produkt, Leistung oder Thema besser zu verstehen.

7. Braucht man jetzt eine eigene KI-SEO-Strategie?

Google stellt in seinem Leitfaden zur Optimierung für generative Suchfunktionen klar, dass die grundlegenden SEO-Best-Practices weiterhin die Basis bilden. Zusätzlich muss die Website in den Search-Console-Einstellungen für generative Suchfunktionen zugelassen sein; auch dann ist eine Darstellung nicht garantiert.

Für AI Overviews und AI Mode gibt es keine separate technische Eintrittskarte.

Eine Seite muss grundsätzlich indexiert und für die Darstellung in der Google Suche mit einem Snippet geeignet sein.

Was bleibt wichtig?

  • technisch crawlbare und indexierbare Seiten,
  • klare interne Verlinkung,
  • hilfreiche und verlässliche Inhalte,
  • gut verständliche Seitenstruktur,
  • relevante Textinformationen,
  • hochwertige Bilder und Videos, wenn sie zum Thema passen,
  • strukturierte Daten, die mit dem sichtbaren Inhalt übereinstimmen.

Was gewinnt zusätzlich an Bedeutung?

Google betont für generative Sucherlebnisse insbesondere Inhalte, die einen eigenen Wert bieten und nicht lediglich Informationen wiederholen, die bereits überall verfügbar sind.

Für Unternehmen bedeutet das beispielsweise:

  • eigene Erfahrungen erklären,
  • konkrete Prozesse zeigen,
  • echte Fachfragen beantworten,
  • eigene Beispiele verwenden,
  • komplexe Entscheidungen nachvollziehbar erklären.

Ein automatisch erzeugter Standardtext, der nur bestehende Suchergebnisse zusammenfasst, schafft diesen zusätzlichen Informationswert kaum.

8. Braucht eine Website llms.txt oder spezielle KI-Dateien?

Rund um KI-Suche werden regelmäßig neue technische Empfehlungen diskutiert.

Dazu gehört beispielsweise die Datei llms.txt.

Google hat seine Dokumentation dazu 2026 ausdrücklich präzisiert: Für die Google Suche ist eine solche Datei nicht erforderlich und beeinflusst die Sichtbarkeit oder Rankings bei Google weder positiv noch negativ.

Auch spezielles KI-Markup ist für Google nicht erforderlich

Google verlangt keine besondere Schema.org-Auszeichnung, damit eine Seite grundsätzlich in AI Overviews oder AI Mode erscheinen kann.

Bestehende strukturierte Daten können weiterhin sinnvoll sein, wenn sie zum sichtbaren Seiteninhalt passen und für den jeweiligen Suchtyp vorgesehen sind.

Eine zusätzliche „AI-SEO-Datei“ ersetzt deshalb weder technische SEO-Grundlagen noch gute Inhalte.

Was ist mit GEO und AEO?

Begriffe wie Generative Engine Optimization und Answer Engine Optimization beschreiben den Wunsch, in KI-basierten Such- und Antwortsystemen sichtbar zu werden.

Google betrachtet die Optimierung seiner eigenen generativen Suchfunktionen jedoch weiterhin als Teil der Suchmaschinenoptimierung.

Unternehmen sollten daher vorsichtig sein, wenn einzelne technische Tricks als notwendige Voraussetzung für KI-Sichtbarkeit verkauft werden.

9. So bauen Unternehmen eine sinnvolle Analyse auf

  1. Search Console regelmäßig prüfen: Nicht nur Gesamtwerte, sondern auch Suchtypen und verfügbare generative beziehungsweise multimodale Daten betrachten.
  2. Zeiträume vergleichen: Trends über mehrere Wochen oder Monate beobachten, statt einzelne Ausschläge zu überbewerten.
  3. Seiten analysieren: Prüfen, welche Inhalte in unterschiedlichen Sucherlebnissen Sichtbarkeit erhalten.
  4. Suchintention verstehen: Untersuchen, welche Fragen oder visuellen Bedürfnisse hinter der Sichtbarkeit stehen.
  5. Inhalte bewerten: Prüfen, ob erfolgreiche Seiten tatsächlich eigene, nützliche Informationen liefern.
  6. Bilder kontrollieren: Bei visuellen Angeboten sicherstellen, dass relevante Produkte und Details hochwertig dargestellt werden.
  7. Technische Grundlagen prüfen: Crawling, Indexierung, interne Links und wichtige Seiteninhalte kontrollieren.
  8. Website-Ergebnisse verbinden: Sichtbarkeit mit Besuchen, Anfragen und – soweit sinnvoll messbar – späteren Geschäftsergebnissen vergleichen.
  9. Änderungen dokumentieren: Größere Content- oder SEO-Anpassungen zeitlich festhalten, um Entwicklungen später besser einordnen zu können.

Nicht jede Website wird sofort Daten in jedem Bericht sehen

Wenn eine Website keine oder nur sehr geringe Sichtbarkeit über einen bestimmten Suchweg erhält, können entsprechende Daten fehlen oder wenig aussagekräftig sein.

Das ist kein Grund, künstlich Aktivität zu erzeugen.

Die Berichte sollten dort genutzt werden, wo tatsächlich genügend Daten vorhanden sind.

10. Welche Fehler sollten Unternehmen vermeiden?

Fehler 1: Klassisches SEO für beendet erklären

Generative und multimodale Suche verändern die Darstellung und Nutzung von Suchergebnissen. Sie beseitigen aber nicht die technischen und inhaltlichen Grundlagen der Auffindbarkeit.

Fehler 2: Für jede neue Suchfunktion eigene Inhalte produzieren

Eine hilfreiche Seite kann über mehrere Suchwege gefunden werden.

Es ist nicht notwendig, denselben Inhalt künstlich als separate „Google-Version“, „AI-Version“ und „Lens-Version“ anzulegen.

Fehler 3: Nur Impressionen betrachten

Sichtbarkeit ist wichtig, aber Unternehmen benötigen am Ende relevante Besucher, Anfragen oder andere geschäftliche Ergebnisse.

Fehler 4: Auf angebliche KI-SEO-Tricks reagieren

Neue Dateiformate oder Begriffe sollten nicht allein deshalb implementiert werden, weil ein Tool oder Anbieter sie als Voraussetzung für KI-Sichtbarkeit bezeichnet.

Fehler 5: Bilder weiterhin nur als Dekoration behandeln

Für Unternehmen mit visuell erfassbaren Produkten, Projekten oder Anwendungen kann die Qualität der Bildinhalte zunehmend auch für die Auffindbarkeit relevant werden.

Fehler 6: Daten verschiedener Zeiträume falsch vergleichen

Neue Berichte und Filter können erst ab ihrer Verfügbarkeit belastbare Daten liefern. Historische Vergleiche sollten deshalb berücksichtigen, welche Messmöglichkeiten im jeweiligen Zeitraum tatsächlich vorhanden waren.

Die einzelnen Messgrenzen erklärt auch unser Beitrag AI Overviews und AI Mode in der Search Console messen. Wie wir technische Grundlagen und Inhalte gemeinsam prüfen, zeigt die Leistung KI- und Google-Sichtbarkeit.

Praktischer nächster Schritt: Öffnen Sie die Leistungsberichte Ihrer Google Search Console und prüfen Sie, welche neuen Such- und KI-Auswertungen für Ihre Website bereits Daten enthalten. Vergleichen Sie anschließend nicht nur Impressionen, sondern vor allem die betroffenen Seiten: Welche Inhalte werden über klassische, generative oder visuelle Suchwege entdeckt? Daraus lässt sich wesentlich mehr ableiten als aus der pauschalen Frage, ob eine Website „für KI optimiert“ ist.

Google-Sichtbarkeit wird breiter – die SEO-Grundlage bleibt

Die Google Suche entwickelt sich von einer überwiegend textbasierten Ergebnisliste zu mehreren miteinander verbundenen Sucherlebnissen.

Generative Antworten, klassische Ergebnisse und visuelle Suchwege können unterschiedliche Einstiege zur selben Website schaffen.

Mit den neuen Search-Console-Daten erhalten Unternehmen bessere Möglichkeiten, diese Entwicklung zu beobachten.

Das bedeutet jedoch nicht, dass für jeden neuen Suchmodus eine völlig neue SEO-Methode erforderlich ist.

Technische Zugänglichkeit, hilfreiche Inhalte, klare interne Strukturen und hochwertige Medien bleiben die Grundlage.

Neu ist vor allem die Möglichkeit, genauer zu sehen, über welche Sucherlebnisse diese Inhalte tatsächlich gefunden werden.

Häufige Fragen zu KI- und multimodaler Suche in der Search Console

Kann man AI Overviews und AI Mode in der Search Console messen?

Ja, über Impressionen im separaten Bericht zu generativen KI-Funktionen, sofern genügend Daten vorliegen. Eigene KI-Klickzahlen, CTR oder Durchschnittspositionen weist dieser Bericht nicht aus. Die Web-Daten im Leistungsbericht „Suchergebnisse“ enthalten auch generative Suchfunktionen und lassen sich deshalb nicht einfach als ausschließlich klassische Suche behandeln.

Was ist multimodale Suche?

Bei multimodaler Suche kann neben Text beispielsweise ein Bild oder eine Kameraaufnahme als Teil der Suchanfrage verwendet werden. Google berücksichtigt in den neuen Search-Console-Daten unter anderem Suchvorgänge über Lens, Circle to Search, Bild-Uploads und bildbasierte Suchfunktionen in Chrome.

Muss eine Website für AI Overviews speziell optimiert werden?

Google nennt keine zusätzlichen technischen Anforderungen ausschließlich für AI Overviews oder AI Mode. Die Seite muss grundsätzlich indexiert und für die Darstellung in der Google Suche geeignet sein. Die normalen SEO-Grundlagen bleiben relevant.

Braucht eine Website eine llms.txt-Datei für Google?

Nein. Google hat 2026 ausdrücklich klargestellt, dass llms.txt für die Google Suche nicht erforderlich ist und die Sichtbarkeit oder Rankings bei Google weder positiv noch negativ beeinflusst. Andere Systeme können eine solche Datei unabhängig davon verwenden.

Braucht man spezielles Schema-Markup für die Google-KI-Suche?

Google verlangt kein spezielles Schema.org-Markup, um grundsätzlich als unterstützende Quelle in AI Overviews oder AI Mode erscheinen zu können. Vorhandene strukturierte Daten sollten weiterhin zum sichtbaren Seiteninhalt passen und die jeweiligen Richtlinien erfüllen.

Werden Bilder durch multimodale Suche wichtiger?

Für Unternehmen mit visuell erfassbaren Produkten, Projekten oder Anwendungen können hochwertige und informative Bilder zusätzliche Suchwege eröffnen. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Website möglichst viele Bilder veröffentlichen sollte. Entscheidend bleibt der tatsächliche Informationswert.

Sollten Unternehmen jetzt GEO statt SEO machen?

Google betrachtet die Optimierung für seine generativen Suchfunktionen weiterhin als Teil der Suchmaschinenoptimierung. Unternehmen sollten daher zunächst technische SEO-Grundlagen und hochwertige, eigenständige Inhalte sicherstellen, statt SEO durch vermeintliche KI-Sondertricks zu ersetzen.

Warum sehe ich keine Daten für bestimmte neue Suchfunktionen?

Nicht jede Website erhält über jeden Suchweg ausreichend Sichtbarkeit. Wenn keine oder nur sehr wenige entsprechende Suchvorgänge vorliegen, können Berichte leer bleiben oder noch keine belastbare Analyse ermöglichen.

Nächster Schritt

Möchten Sie prüfen, was davon für Ihr Unternehmen relevant ist?

Wir prüfen Website, Inhalte, Anfragewege und mögliche Automatisierungspunkte und geben eine klare erste Einschätzung.

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