Adresse eingetragen, Telefonnummer hinterlegt, ein paar Fotos hochgeladen – und fertig? Ein Google Unternehmensprofil kann zwar schnell eingerichtet sein, aber trotzdem veraltete, unklare oder unpassende Informationen enthalten. Für Unternehmen lohnt sich deshalb ein regelmäßiger Check: Sieht ein potenzieller Kunde dort wirklich die Informationen, die er für seine nächste Entscheidung benötigt?
Betrachten Sie Ihr Profil einmal wie ein neuer Kunde
Wer das eigene Unternehmen kennt, übersieht schnell Informationen, die für Außenstehende unklar sind. Öffnen Sie deshalb Ihr Unternehmensprofil einmal nicht mit der Frage „Ist alles ausgefüllt?“, sondern mit der Frage: Kann ein potenzieller Kunde damit eine sinnvolle Entscheidung treffen?
Je nach Unternehmen möchte eine Person beispielsweise wissen:
- Ist das überhaupt der richtige Anbieter für mein Anliegen?
- Wo befindet sich das Unternehmen beziehungsweise welches Gebiet wird bedient?
- Ist heute geöffnet?
- Welche Leistungen werden angeboten?
- Wie kann ich das Unternehmen erreichen?
- Was sagen andere Kunden über ihre Erfahrungen?
- Wo finde ich ausführlichere Informationen?
Google ermöglicht die Pflege verschiedener Unternehmensinformationen wie Adresse, Einzugsgebiet, Öffnungszeiten, Kontaktdaten und Fotos. Welche zusätzlichen Felder und Funktionen verfügbar sind, hängt unter anderem von der Unternehmenskategorie ab.
1. Stimmen Unternehmensname und Kontaktdaten?
Beginnen Sie mit den scheinbar einfachen Angaben. Gerade diese Informationen können über Jahre unverändert bleiben, obwohl sich im Unternehmen längst etwas geändert hat.
Prüfen Sie konkret
- Ist der Unternehmensname korrekt geschrieben?
- Ist die Telefonnummer aktuell und erreichbar?
- Führt der Website-Link zur richtigen Website?
- Ist die angegebene Adresse korrekt, sofern sie öffentlich angezeigt werden soll?
- Stimmen diese Angaben mit Ihrer tatsächlichen Unternehmensdarstellung überein?
Google verlangt, dass der Unternehmensname dem Namen entspricht, unter dem das Unternehmen auch außerhalb des Internets auftritt. Zusätzliche Dienstleistungen, Orte oder Werbeaussagen sollten deshalb nicht einfach in den Profilnamen eingebaut werden, um zusätzliche Suchbegriffe unterzubringen.
2. Passt die primäre Unternehmenskategorie?
Die Kategorie ist mehr als eine organisatorische Einstellung. Sie hilft dabei zu beschreiben, welche Art von Unternehmen der Nutzer vor sich hat. Entscheidend ist vor allem die primäre Kategorie.
Sie sollte möglichst konkret beschreiben, was Ihr Unternehmen ist – nicht einfach möglichst viele Leistungen oder Suchbegriffe abdecken.
Fragen Sie sich
- Beschreibt die primäre Kategorie unser heutiges Kerngeschäft?
- Ist eine präzisere passende Kategorie verfügbar?
- Haben wir zusätzliche Kategorien nur dort hinterlegt, wo sie tatsächlich zum Unternehmen gehören?
- Hat sich unser Geschäftsmodell seit der ursprünglichen Einrichtung wesentlich verändert?
Zu viele zusätzliche Kategorien machen das Profil nicht automatisch besser. Wichtiger ist, dass die gewählten Kategorien das tatsächliche Unternehmen möglichst präzise beschreiben.
3. Sind Adresse und Einzugsgebiet korrekt?
Nicht jedes Unternehmen funktioniert nach demselben Standortmodell. Ein Ladengeschäft empfängt Kunden an einer festen Adresse. Ein Dienstleister fährt möglicherweise ausschließlich zum Kunden. Andere Unternehmen kombinieren beides.
Dieser Unterschied sollte im Unternehmensprofil korrekt abgebildet werden.
| Geschäftssituation | Was geprüft werden sollte |
|---|---|
| Kunden besuchen Ihren realen Geschäftsstandort | Adresse und Kartenposition auf Richtigkeit kontrollieren |
| Sie fahren zum Kunden und empfangen an Ihrer Geschäftsadresse keine Kunden | Prüfen, ob die Adresse ausgeblendet und stattdessen das tatsächliche Einzugsgebiet angegeben ist |
| Kunden besuchen Sie und Sie fahren zusätzlich zu Kunden | Prüfen, ob Adresse und Einzugsgebiet dem tatsächlichen Geschäftsmodell entsprechen |
Für Unternehmen, die Kunden vor Ort aufsuchen, aber nicht an ihrer Geschäftsadresse empfangen, sieht Google ein Service-Area-Modell vor. Eine rein online erbrachte Leistung wird dagegen nicht allein dadurch für ein Unternehmensprofil zulässig, dass die Geschäftsadresse ausgeblendet wird. Entscheidend sind die Berechtigungsrichtlinien von Google. Das Einzugsgebiet kann über Städte, Postleitzahlen oder andere Gebiete angegeben werden. Ein frei definierter Radius um den Unternehmensstandort ist dafür nicht vorgesehen.
Auch hier gilt: Tragen Sie nicht einfach möglichst viele Regionen ein. Das Profil sollte das Gebiet widerspiegeln, in dem Ihr Unternehmen tatsächlich Leistungen erbringt.
4. Sind die Öffnungszeiten wirklich aktuell?
Falsche Öffnungszeiten sind kein abstraktes SEO-Problem. Sie können direkt zu einem schlechten Kundenerlebnis führen: Ein Interessent fährt zum Standort oder ruft an und erreicht niemanden.
Kontrollieren Sie deshalb
- reguläre Öffnungszeiten
- eventuelle Pausen während des Tages
- abweichende Zeiten für bestimmte Leistungen, sofern relevant
- Feiertage und andere zeitlich begrenzte Abweichungen
- vorübergehende Schließungen
Google ermöglicht reguläre Öffnungszeiten sowie spezielle Zeiten für Feiertage oder andere begrenzte Abweichungen. Dadurch müssen dauerhaft hinterlegte Zeiten nicht jedes Mal überschrieben werden.
5. Sind die wichtigsten Leistungen abgebildet?
Je nach Unternehmenskategorie stellt Google zusätzliche Bereiche für Dienstleistungen oder andere geschäftsspezifische Informationen zur Verfügung.
Die entscheidende Frage lautet nicht, ob möglichst viele Leistungen eingetragen sind. Wichtiger ist, ob das Profil noch zum heutigen Geschäft passt.
Vergleichen Sie drei Stellen
-
Ihr tatsächliches Angebot
Welche Leistungen möchten Sie heute aktiv anbieten und für welche Anfragen ist Ihr Unternehmen wirklich geeignet?
-
Ihr Unternehmensprofil
Welche Leistungen und Informationen sind dort aktuell hinterlegt? Gibt es veraltete oder inzwischen unwichtige Angaben?
-
Ihre Website
Findet ein Interessent zu den zentralen Leistungen eine verständliche Seite mit weiterführenden Informationen?
Ein häufiges Problem entsteht, wenn das Profil eine konkrete Leistung nennt, die Website nach dem Klick aber keinerlei nachvollziehbare Erklärung bietet. Dann muss der Interessent erneut herausfinden, ob das Unternehmen überhaupt zu seinem Anliegen passt.
6. Passen Unternehmensprofil und Website zusammen?
Das Google Unternehmensprofil sollte nicht wie eine isolierte Visitenkarte behandelt werden. Ein Interessent kann vom Profil direkt auf Ihre Website wechseln und erwartet dort eine konsistente Fortsetzung.
Vergleichen Sie beispielsweise
- Unternehmensname und Kontaktdaten
- Standort beziehungsweise tatsächlich bedientes Gebiet
- zentrale Leistungen
- Öffnungszeiten, sofern diese auch auf der Website genannt werden
- Telefonnummern und Kontaktmöglichkeiten
- inhaltliche Positionierung des Unternehmens
Wenn Ihr Profil eine konkrete Kernleistung vermittelt, die Website nach dem Klick aber nur allgemeine Aussagen wie „Qualität, Service und individuelle Lösungen“ enthält, muss der Interessent erneut herausfinden, ob er richtig ist.
Umgekehrt kann eine wichtige Leistung ausführlich auf der Website vorhanden sein, während das Unternehmensprofil noch auf einer früheren Ausrichtung basiert.
Wenn Sie zusätzlich prüfen möchten, für welche Suchanfragen Ihre Website bereits bei Google erscheint, lesen Sie unseren Beitrag Für welche Suchanfragen wird meine Website bei Google gefunden?.
7. Zeigen die Fotos noch Ihr heutiges Unternehmen?
Fotos können potenziellen Kunden einen Eindruck vom Standort, vom Unternehmen, von Produkten oder von der Arbeitsumgebung vermitteln. Deshalb lohnt es sich, vorhandene Bilder regelmäßig kritisch anzusehen.
- Zeigen die Bilder noch den aktuellen Standort?
- Sind alte Räume, Produkte oder Situationen sichtbar, die heute nicht mehr repräsentativ sind?
- Gibt es eigene aktuelle Bilder, die das reale Unternehmen nachvollziehbar zeigen?
- Sind von Nutzern hochgeladene Bilder vorhanden, die überprüft werden sollten?
- Vermitteln die Bilder einen realistischen Eindruck des Unternehmens?
Für Unternehmensfotos gilt: Aktualität und Aussagekraft sind wichtiger als eine möglichst große Menge.
8. Wie gehen Sie mit Bewertungen um?
Bewertungen sind nicht nur eine Sternezahl. Für potenzielle Kunden können sie zusätzliche Informationen darüber liefern, wie andere Menschen das Unternehmen erlebt haben.
Prüfen Sie deshalb:
- Kommen überhaupt regelmäßig neue echte Bewertungen hinzu?
- Werden kritische Bewertungen intern geprüft?
- Antwortet das Unternehmen dort, wo eine Antwort sinnvoll ist?
- Gibt es einen neutralen Prozess, echte Kunden um Feedback zu bitten?
- Werden keine Rabatte, Geschenke oder andere Gegenleistungen für Bewertungen angeboten?
Wenn dieser Prozess noch nicht klar geregelt ist, finden Sie die konkrete Vorgehensweise in unserem Beitrag Wie bekomme ich mehr Google-Bewertungen? Ein sinnvoller Prozess für Unternehmen.
Selbstcheck: Prüfen Sie Ihr Unternehmensprofil systematisch
Für einen ersten Check benötigen Sie keine zusätzliche Local-SEO-Software. Öffnen Sie Ihr öffentlich sichtbares Profil und Ihre Website parallel – idealerweise zusätzlich auf einem Smartphone.
-
Stammdaten vergleichen
Kontrollieren Sie Name, Telefonnummer, Website und – soweit relevant – Adresse mit Ihren tatsächlichen Unternehmensdaten.
-
Primäre Kategorie lesen
Fragen Sie sich, ob diese Kategorie wirklich Ihr heutiges Kerngeschäft beschreibt oder aus einer früheren Ausrichtung stammt.
-
Standortmodell prüfen
Empfangen Sie tatsächlich Kunden an der sichtbaren Adresse? Falls nicht, prüfen Sie, ob Ihr Profil korrekt als Unternehmen mit Einzugsgebiet geführt wird.
-
Öffnungszeiten kontrollieren
Prüfen Sie reguläre Zeiten und berücksichtigen Sie bereits bekannte Feiertage, Betriebsferien oder Sonderzeiten.
-
Kernleistungen vergleichen
Nehmen Sie Ihre drei wichtigsten heutigen Leistungen. Sind sie im Profil sinnvoll abgebildet und auf der Website verständlich erklärt?
-
Profil aus Kundensicht öffnen
Würde ein neuer Interessent verstehen, was Sie anbieten, wo Sie tätig sind und wie er Sie sinnvoll erreicht?
-
Fotos und Bewertungen ansehen
Prüfen Sie, welchen aktuellen Gesamteindruck diese Inhalte vermitteln.
-
Konkrete Probleme notieren
Ändern Sie nicht wahllos alle Felder gleichzeitig. Halten Sie fest, welche Information falsch, veraltet, unklar oder nicht mehr passend ist.
Was Sie nicht als „Optimierung“ machen sollten
Local SEO verleitet schnell dazu, möglichst viele Suchbegriffe irgendwo im Profil unterzubringen. Das ist nicht der Zweck eines Google Unternehmensprofils.
| Fehlansatz | Besser prüfen |
|---|---|
| Suchbegriffe zum Unternehmensnamen hinzufügen | Realen Unternehmensnamen verwenden |
| Möglichst viele Kategorien auswählen | Wenige tatsächlich passende Kategorien verwenden |
| Adresse anzeigen, obwohl dort keine Kunden empfangen werden | Geschäftsmodell und Regeln für Einzugsgebiete prüfen |
| Einzugsgebiet künstlich möglichst groß einstellen | Tatsächlich bedientes Gebiet realistisch angeben |
| Profil einmal einrichten und danach vergessen | Verantwortlichkeit für Aktualisierungen festlegen |
| Jede Änderung mit besserem Ranking begründen | Korrektheit, Kundenverständnis und reale lokale Relevanz in den Mittelpunkt stellen |
Ein Unternehmensprofil sollte das tatsächliche Unternehmen abbilden und keine künstlich für Suchmaschinen konstruierte Version davon.
Beispiel: Das Profil ist vollständig – aber nicht mehr aktuell
Vereinfachtes Beispiel: Ein regionaler Dienstleistungsbetrieb in Baden-Württemberg besitzt seit mehreren Jahren ein bestätigtes Google Unternehmensprofil. Telefonnummer, Website und Öffnungszeiten sind eingetragen, es gibt Fotos und Bewertungen. Auf den ersten Blick wirkt alles vollständig.
Bei der Prüfung zeigt sich jedoch: Die primäre Kategorie stammt noch aus der früheren Ausrichtung des Unternehmens, eine inzwischen wichtige Leistung fehlt, alte Fotos zeigen nicht mehr genutzte Räume und die auf der Website beschriebene Region passt nicht mehr vollständig zu den Angaben im Profil.
In dieser Situation wäre die Aufgabe nicht, möglichst viele neue SEO-Begriffe hinzuzufügen. Zuerst sollten die vorhandenen Informationen wieder zum realen Unternehmen passen. Danach lässt sich getrennt untersuchen, ob zusätzlich ein Problem mit der lokalen Sichtbarkeit besteht.
Dieses Beispiel dient ausschließlich zur Veranschaulichung und ist kein Kundenfall von Kubertino.
Verbessert ein gepflegtes Profil automatisch das Google-Maps-Ranking?
Nein. Ein korrekt gepflegtes Profil ist keine Garantie für eine bestimmte Position.
Google beschreibt lokale Ergebnisse unter anderem anhand von Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Deshalb können zwei Personen bei einer ähnlichen Suche unterschiedliche lokale Ergebnisse sehen. Auch Standort und Wettbewerb spielen eine Rolle.
Wenn Ihr Profil korrekt ist, Ihr Unternehmen aber für wichtige lokale Suchanfragen kaum erscheint, sollten Sie deshalb nicht wahllos weitere Profilfelder verändern.
Dann ist eine breitere Prüfung sinnvoll. Unser Beitrag Warum erscheint mein Unternehmen nicht bei Google Maps? 7 Punkte, die Sie prüfen sollten zeigt die nächsten Diagnoseschritte.
Aus der einmaligen Optimierung sollte eine kleine Routine werden
Viele Fehler entstehen nicht beim Einrichten des Profils, sondern Monate später. Ein Feiertag kommt hinzu, eine Telefonnummer ändert sich, eine neue Kernleistung wird eingeführt oder ein alter Standort wird nicht mehr genutzt.
Deshalb braucht nicht jedes Unternehmen laufend eine Local-SEO-Agentur. Oft reicht zunächst eine einfache interne Verantwortlichkeit:
- Wer ist für das Unternehmensprofil verantwortlich?
- Wer aktualisiert Feiertage und Betriebsferien?
- Wer prüft Änderungen bei Leistungen oder Standorten?
- Wer sieht neue Bewertungen und entscheidet über Antworten?
- Wer kontrolliert regelmäßig, ob Website und Profil noch übereinstimmen?
Bei mehreren Standorten oder vielen wiederkehrenden Änderungen kann daraus später ein strukturierter oder teilweise automatisierter Prozess werden. Bei einem kleinen Betrieb kann eine klare manuelle Routine vollkommen ausreichen.
Wann reicht die Profilpflege allein nicht mehr?
Wenn Unternehmensdaten korrekt sind, Kategorie und Standortmodell passen und die wichtigen Leistungen verständlich dargestellt werden, das Unternehmen aber trotzdem für relevante Suchanfragen kaum sichtbar ist, liegt die Ursache möglicherweise nicht allein im Profil.
Dann sollten Unternehmensprofil, Website, lokale Inhalte, technische Grundlagen und tatsächliche Suchanfragen gemeinsam betrachtet werden.
Was Sie realistisch erwarten können
Ein korrekt gepflegtes Google Unternehmensprofil kann dafür sorgen, dass potenzielle Kunden aktuelle und verständliche Informationen über Ihr Unternehmen vorfinden. Es garantiert jedoch weder eine bestimmte Maps-Position noch mehr Anrufe, Websitebesuche oder Aufträge.
Profilpflege sollte deshalb nicht als isolierter Ranking-Trick verstanden werden. Sie ist ein Teil der digitalen Unternehmensdarstellung und des Weges, über den ein Interessent Ihr Unternehmen findet, prüft und gegebenenfalls kontaktiert.
Häufige Fragen zum Google Unternehmensprofil
Wie oft sollte ich mein Google Unternehmensprofil prüfen?
Es gibt keinen festen Rhythmus, der für jedes Unternehmen passt. Sinnvoll ist eine Prüfung immer dann, wenn sich Öffnungszeiten, Kontaktdaten, Leistungen, Standort oder andere wichtige Unternehmensinformationen ändern. Zusätzlich kann ein regelmäßiger kurzer Kontrolltermin verhindern, dass veraltete Angaben lange unbemerkt bleiben.
Welche Kategorie sollte ich im Google Unternehmensprofil wählen?
Die primäre Kategorie sollte das Kerngeschäft möglichst präzise beschreiben. Zusätzliche Kategorien sind sinnvoll, wenn sie tatsächlich weitere Bereiche Ihres Unternehmens abbilden. Kategorien sollten nicht als Sammlung zusätzlicher Keywords verwendet werden.
Sollte ich möglichst viele Kategorien hinzufügen?
Nein. Mehr Kategorien bedeuten nicht automatisch bessere Sichtbarkeit. Sinnvoll sind Kategorien, die Ihr tatsächliches Unternehmen möglichst präzise beschreiben.
Muss meine Geschäftsadresse im Profil sichtbar sein?
Nicht in jeder Geschäftssituation. Wenn Sie an der Adresse keine Kunden empfangen und Ihre Leistungen ausschließlich beim Kunden erbringen, sieht Google ein Unternehmensprofil mit Einzugsgebiet vor. Die Darstellung sollte zu Ihrem tatsächlichen Geschäftsmodell passen.
Kann ich mein Einzugsgebiet einfach möglichst groß einstellen?
Das Einzugsgebiet sollte das Gebiet abbilden, in dem Ihr Unternehmen tatsächlich tätig ist. Eine möglichst große Fläche ist kein sinnvolles Optimierungsziel.
Kann ich Leistungen direkt im Google Unternehmensprofil eintragen?
Für bestimmte Unternehmenskategorien stehen Bereiche für Dienstleistungen oder andere zusätzliche Geschäftsinformationen zur Verfügung. Welche Funktionen verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Profil und der Kategorie ab.
Bringen regelmäßige Beiträge automatisch bessere Rankings?
Eine automatische Rankingverbesserung lässt sich daraus nicht ableiten. Beiträge sollten einen konkreten Informationszweck erfüllen, beispielsweise aktuelle Hinweise, Angebote oder Veranstaltungen kommunizieren, statt Aktivität nur für Suchmaschinen zu simulieren.
Warum ist mein Unternehmen trotz gepflegtem Profil schlecht sichtbar?
Lokale Sichtbarkeit hängt nicht nur von der Vollständigkeit des Profils ab. Google nennt unter anderem Relevanz, Entfernung und Bekanntheit als Faktoren für lokale Ergebnisse. Zusätzlich können Website, Wettbewerb, Standort und die konkrete Suchanfrage eine Rolle spielen. In diesem Fall sollte die lokale Sichtbarkeit breiter untersucht werden.

